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Auf dem Rechten Bild sieht man das Ehrendenkmal der Gefangenen der Kriege.
Mann muss wissen das Friederichsfeld nicht immer eine Siedlung wahr, alles fing im Jahre
1640 an als die Soldaten der Festung Wesel (ca. 5 km Nördlich) einen Truppenübung
und Schiessplatz brauchten. Der in einer Heidelandschaftzwischen Lippe im Norden ,
Testerberge im Südosten und Spellen im Westen angelegt wurde.
Zwischen den Jahren 1740 bis 1768 besuchte Friedrich der Große mehrmals Festung
Wesel somit auch den Truppenübungsplatz und gab wahrscheinlich ungewollt dem
Ort seinen Namen. Im Frankreichkrieg 1870/71 wurden dann ein Festes Lager eingerichtet
In dem Lager Leben etwas 10.000 Gefangene Soldaten während des Krieges den auch ein
Denkmal und ein Friedhof gewidmet ist an der Alten Hünxer Straße.
Nach der Entlassung der Gefangenen zogen Artillerieeinheiten in das Lager ein, und der
Aufschwung begann es Siedelten sich Gasthöfe, Händler, Handwerker und Kaufleute an.
Friederichsfeld wuchs durch seine verkehrsgünstige Lage zu einer Ortschaft heran der
Aufschwung endete aber nach dem 1. Weltkrieg das Lager wurde geräumt und die Gebäude
zivileren Zwecken und als Flüchtlingslager benutz. Von 1933 bis 1945 leben im Lager
Zwangsarbeiter nach dem Krieg wurde das Lager zerstört sowie in den Nachkriegsjahren
das einzige was heute noch vorhanden ist ,ist der Offizierspark an der B8.
Im Volksmund wird Friederichsfeld auch Hackstadt genannt wegen den Soldaten die hier
Stationiert waren.
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